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Unternehmensnachfolge

Unternehmensnachfolge … aber bitte richtig – 8 wertvolle Tipps

TIPP 1

Zeit

Bei der Planung der Unternehmensnachfolge ist Zeit sowohl für den abgebenden Kreis, als auch für den aufnehmenden Kreis, eine wichtige Determinante. Je nach dem an welchem Punkt Ihrer Überlegungen zu Ihrer Zukunft und der Zukunft Ihres Unternehmens Sie sich befinden, sollte mit ausreichender Fokussierung auf strategische Kernfragestellungen wirksame Arbeit investiert werden.

Wir sehen im M&A-Markt durchaus sehr schnelle Umsetzungen von Neuausrichtungen in Unternehmen. Wir kennen allerdings auch Projekte, die aufgrund von planerischen Fehlern mehrmals in falsche Richtungen laufen und hierdurch wichtiges Wettbewerbs- und Zeitterrain verspielt wird. Lassen Sie sich deshalb frühzeitig strategisch und operativ beraten, um dieses Terrain nicht zu verspielen.

Als Faustformel gilt – rechnen Sie ein Jahr, ohne Integrationsprozesse!


TIPP 2

Was wollen Sie wirklich?

Als Unternehmensinhaber, der vor dem Verkauf oder der Unternehmensnachfolge steht, stellt sich oft die Frage: Was will ich wirklich? Es geht nicht nur darum, den bestmöglichen Preis für das Unternehmen zu erzielen, sondern auch um die langfristige Sicherung des Unternehmens und seiner Mitarbeiter.

Für mich persönlich ist es wichtig, dass das Unternehmen in gute Hände kommt und Visionen und Werte, die ich über Jahre hinweg aufgebaut habe, fortgeführt werden. Ein wichtiger Faktor ist auch, dass der potenzielle Käufer oder Nachfolger über ausreichend Erfahrung und Kompetenz verfügt, um das Unternehmen erfolgreich weiterzuführen.

Natürlich spielt auch der finanzielle Aspekt eine wichtige Rolle, aber für mich steht die langfristige Perspektive im Vordergrund. Ich möchte sicherstellen, dass mein Unternehmen auch in Zukunft erfolgreich am Markt agiert und für Kunden und Mitarbeiter attraktiv bleibt.

Letztendlich geht es um die Frage: Was ist das Beste für das Unternehmen und seine Zukunft?


TIPP 3

Was ist für das Unternehmen am besten?

Kontinuität der Geschäftsführung:
Eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge erfordert eine reibungslose Übergabe der Geschäftsführung. Es ist wichtig sicherzustellen, dass die neuen Führungskräfte über die notwendigen Fähigkeiten und Erfahrungen verfügen, um das Unternehmen erfolgreich weiterzuführen und dabei die bestehenden Werte und Visionen zu berücksichtigen.

Anpassungsfähigkeit und Innovationsfähigkeit:
Unternehmen, die in die nächste Generation gehen möchten, sollten sich den Herausforderungen des Marktes anpassen können und innovativ sein. Dies erfordert eine offene Kultur, in der Mitarbeiter bereit sind, Veränderungen anzunehmen und neue Ideen einzubringen.

„Kundenorientierung bedeutet nicht, dem Kunden alles recht zu machen, sondern ihm das zu geben, was er wirklich braucht.“
Peter Drucker

Kundenorientierung:
Erfolgreiche Unternehmen sind auf die Bedürfnisse ihrer Kunden ausgerichtet. Daher ist es wichtig, sicherzustellen, dass die Kundenorientierung auch in der nächsten Generation erhalten bleibt. Hierzu gehört beispielsweise, Kundenfeedback ernst zu nehmen und darauf zu reagieren, sowie eine hohe Qualität und Serviceorientierung zu bieten. Ein starkes Kundenvertrauen ist entscheidend für den langfristigen Erfolg des Unternehmens.


TIPP 4

Der Plan

Eine Unternehmensnachfolge erfordert eine sorgfältige Planung und Durchführung. Hier sind einige wichtige Schritte, die bei einer erfolgreichen Nachfolge berücksichtigt werden sollten:

Frühzeitige Planung: Beginnen Sie frühzeitig mit der Planung Ihrer Unternehmensnachfolge, um ausreichend Zeit für die Vorbereitung und Durchführung zu haben.

Ermittlung des Unternehmenswertes: Bestimmen Sie den Wert Ihres Unternehmens und stellen Sie sicher, dass dieser Wert realistisch ist.

Auswahl des Nachfolgers: Wählen Sie einen geeigneten Nachfolger, der in der Lage ist, das Unternehmen erfolgreich weiterzuführen.

Übergangsphase: Stellen Sie sicher, dass eine ausreichende Übergangsphase eingeplant wird, um den Nachfolger in die Unternehmensprozesse einzuführen.

Rechtliche Aspekte: Berücksichtigen Sie alle rechtlichen Aspekte, einschließlich Verträge, Steuern und Versicherungen.

Kommunikation: Informieren Sie alle beteiligten Parteien über die Nachfolgepläne und stellen Sie sicher, dass sie mit dem Prozess einverstanden sind.

Finanzierung: Stellen Sie sicher, dass ausreichende Finanzierungsmöglichkeiten vorhanden sind, um eine erfolgreiche Nachfolge zu gewährleisten.

Diese Schritte sind ein guter Ausgangspunkt, um eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge zu planen. Allerdings sollte jeder Schritt individuell auf die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst werden.


TIPP 5

Denken Sie trotzdem in Alternativen?

Bei der Unternehmensnachfolge ist es wichtig, verschiedene Alternativen in Betracht zu ziehen und sich nicht nur auf eine einzige Lösung zu konzentrieren. Denn es kann vorkommen, dass der ausgewählte Nachfolger aus verschiedenen Gründen nicht die optimale Wahl ist.

In diesem Fall kann es hilfreich sein, alternative Optionen zu haben, wie beispielsweise eine Teilübertragung des Unternehmens oder eine Zusammenarbeit mit einem strategischen Partner.

Auch eine Nachfolge innerhalb der Familie ist nicht immer die beste Option. Durch das Denken in Alternativen können potenzielle Risiken minimiert und die Chancen auf eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge maximiert werden.


TIPP 6

Asset- oder Share-Deal

Assetdeal und Sharedeal sind zwei gängige Formen des Unternehmenskaufs.

Beim Assetdeal erwirbt der Käufer nur bestimmte Vermögenswerte des Unternehmens, wie zum Beispiel das Inventar, die Maschinen oder die Markenrechte. Die Schulden des Unternehmens bleiben beim Verkäufer und der Käufer gründet in der Regel eine neue Gesellschaft, um das Geschäft fortzuführen. Bei einem Assetdeal können die Vertragsparteien genau festlegen, welche Vermögenswerte übertragen werden und welche nicht. Dies kann sinnvoll sein, wenn das Unternehmen beispielsweise hohe Schulden hat oder die Übernahme nur bestimmte Geschäftsbereiche betrifft.

Beim Sharedeal hingegen erwirbt der Käufer sämtliche Anteile des Unternehmens und übernimmt damit auch dessen Verbindlichkeiten und Risiken. Der Käufer tritt in diesem Fall an die Stelle des bisherigen Gesellschafters und wird somit Eigentümer des gesamten Unternehmens. Durch den Sharedeal können die Vertragsparteien schnell und unkompliziert die Eigentumsverhältnisse des Unternehmens ändern, ohne dass dies Auswirkungen auf die laufenden Geschäfte hat.

Die wesentlichen Unterschiede zwischen einem Assetdeal und einem Sharedeal liegen in der Übernahme von Risiken und Verbindlichkeiten sowie in der Flexibilität bei der Gestaltung des Kaufvertrags. Beim Assetdeal trägt der Käufer in der Regel weniger Risiken, da er nur bestimmte Vermögenswerte übernimmt. Auch die Haftung für Verbindlichkeiten bleibt beim Verkäufer. Beim Sharedeal hingegen übernimmt der Käufer sämtliche Risiken und Verbindlichkeiten des Unternehmens, was höhere Haftungsrisiken bedeutet.

Ein Vorteil des Assetdeals liegt darin, dass der Käufer nur die Vermögenswerte erwirbt, die er tatsächlich benötigt. Dadurch kann er den Kaufpreis besser kontrollieren und Risiken minimieren. Ein Vorteil des Sharedeals ist die schnelle Übernahme des gesamten Unternehmens, ohne dass es zu Unterbrechungen in den laufenden Geschäften kommt. Auch können Synergieeffekte genutzt werden, wenn der Käufer bereits in der Branche tätig ist.

Letztendlich hängt die Wahl zwischen Assetdeal und Sharedeal von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Größe des Unternehmens, der Art der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, der Haftungsrisiken und der gewünschten Flexibilität bei der Gestaltung des Kaufvertrags.

Es empfiehlt sich, einen erfahrenen Rechtsanwalt oder Unternehmensberater hinzuzuziehen, um die Vor- und Nachteile beider Optionen zu bewerten und die beste Lösung für die spezifische Transaktion zu finden.


TIPP 7

Kommunikation nach innen und außen

Kommunikation nach innen: Eine offene und transparente Kommunikation mit den Mitarbeitern ist entscheidend, um Unsicherheiten und Ängste im Zuge der Unternehmensnachfolge zu minimieren. Die Mitarbeiter sollten frühzeitig und umfassend über den Prozess informiert werden, um eine Vertrauensbasis zu schaffen. Zudem ist es wichtig, dass der neue Inhaber eine klare Vision für das Unternehmen hat und diese auch kommuniziert, um die Motivation und Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen aufrechtzuerhalten.

Kommunikation nach außen: Auch nach außen hin ist eine klare Kommunikation wichtig, um Vertrauen und Kontinuität zu signalisieren. Kunden, Lieferanten und Geschäftspartner sollten über die geplante Unternehmensnachfolge informiert und in die Planung einbezogen werden, soweit dies möglich ist. Eine klare Kommunikation nach außen hilft dabei, Unsicherheiten und Gerüchte zu vermeiden und das Vertrauen in das Unternehmen aufrechtzuerhalten.

Kommunikation als Erfolgsfaktor: Eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge hängt auch stark von einer guten Kommunikation ab. Hierbei geht es nicht nur um die reine Information, sondern auch um das aktive Zuhören und Verstehen der Perspektive und Bedürfnisse der verschiedenen Stakeholder. Eine klare und offene Kommunikation hilft dabei, Missverständnisse und Konflikte zu vermeiden und eine positive Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten zu fördern.


 

TIPP 8

Post-Merger und Post-Integration Transformation

Die erfolgreiche Integration nach einer Unternehmensnachfolge erfordert eine systematische und umfassende Vorbereitung sowie eine klare Strategie. Dabei sind einige wichtige Punkte zu beachten, um eine reibungslose Integration zu gewährleisten:

Klare Kommunikation: Eine offene und transparente Kommunikation mit allen Stakeholdern ist unerlässlich, um Vertrauen aufzubauen und Unsicherheiten zu minimieren. Hierbei sollten die Ziele und Visionen des neuen Unternehmensinhabers sowie die Auswirkungen der Nachfolge auf das Unternehmen und die Mitarbeiter klar kommuniziert werden.

„Unternehmen, die bei einer Fusion oder Übernahme nur auf die Finanzen achten, haben die falsche Perspektive.“
Peter Hartz

 

Integration von IT-Systemen und Prozessen: Eine erfolgreiche Integration erfordert auch die Integration von IT-Systemen und Prozessen. Hierbei sollten bestehende Systeme überprüft und gegebenenfalls angepasst werden, um eine nahtlose Integration zu gewährleisten.

Schaffung einer gemeinsamen Unternehmenskultur: Eine erfolgreiche Integration erfordert auch die Schaffung einer gemeinsamen Unternehmenskultur, die auf den Werten und Visionen des neuen Unternehmensinhabers basiert. Hierbei sollten auch kulturelle Unterschiede zwischen den beteiligten Unternehmen berücksichtigt und gegebenenfalls überbrückt werden.

Einbindung der Mitarbeiter: Die Einbindung der Mitarbeiter in den Integrationsprozess ist entscheidend, um eine positive Zusammenarbeit zu fördern und die Motivation und Identifikation mit dem Unternehmen aufrechtzuerhalten. Hierbei sollten auch individuelle Bedürfnisse und Perspektiven berücksichtigt werden.

Regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Integrationsstrategie: Eine regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Integrationsstrategie ist wichtig, um auf Veränderungen und Herausforderungen flexibel reagieren zu können.

„Die Qualität einer Unternehmensübernahme zeigt sich erst in der Post-Merger-Integration.“
Werner Wenning

Zusammenfassend ist eine erfolgreiche Integration nach einer Unternehmensnachfolge ein komplexer Prozess, der eine systematische und umfassende Vorbereitung sowie eine klare Strategie erfordert. Dabei sind eine offene und transparente Kommunikation, die Integration von IT-Systemen und Prozessen, die Schaffung einer gemeinsamen Unternehmenskultur, die Einbindung der Mitarbeiter sowie eine regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Strategie wichtige Erfolgsfaktoren.



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