SMK Risikobarometer
Umsichtig, aber selten systematisch.
So steht der Mittelstand heute da.
Das SMK Risikobarometer ist unsere jährliche Studie zur Lage des Mittelstands.
Der Befund: Unternehmen handeln umsichtig, aber selten systematisch.
-
Sie investieren in Einzelmaßnahmen, ohne sie zu verbinden
-
60 Prozent arbeiten ohne strukturiertes Risikomanagement
-
Zukunftsfähigkeit entsteht weniger aus mehr Aktivität als aus mehr Integration
Auf einen Blick
Die Studie.
In fünf Zahlen.
Befragte
194
befragte Mandanten und Entscheider
Risikomanagement
60 %
arbeiten ohne strukturiertes Risikomanagement
Nachfolge
47 %
mit ungeregelter Nachfolge
Cyber
1 von 4
Entscheider mit einem Cybervorfall
KI
4,5 %
setzen KI unternehmensweit ein
Worum es geht
Der Mittelstand ist operativ stabiler, digital aufmerksamer und regulatorisch informierter als früher. Verwundbar ist er dort, wo die Themen aufeinandertreffen: an den Schnittstellen zwischen Risikomanagement, IT, Organisation und Nachfolge. Das Risikobarometer macht diese Schnittstellen sichtbar und zeigt, wo aus Einzelmaßnahmen eine Steuerungslogik werden muss.
Die Kernaussagen
Fünf Befunde.
Ein Muster.
60 %
der befragten Mandanten
Risikomanagement wird oft mit Versicherung verwechselt
60 Prozent der befragten Mandanten haben kein oder nur ein ansatzweise strukturiertes Risikomanagement. Versicherungsfragen, IT-Sicherheit, Vertragsrisiken und Abhängigkeiten von Schlüsselpersonen laufen getrennt, ohne zentrales Register und ohne feste Routine. Eine Versicherung greift zudem erst, wenn der Schaden entstanden ist.
„In vielen Gesprächen wird Risikomanagement mit Versicherung gleichgesetzt. Versicherung ist wichtig, aber sie setzt erst ein, wenn der Schaden bereits entstanden ist. Die eigentlichen Risiken entstehen in Prozessen, in IT-Strukturen, in personellen Abhängigkeiten oder in organisatorischen Unklarheiten.“
43 %
der befragten Mandanten
Effizient heißt noch nicht krisenfest
43 Prozent der Mandanten berichten von spürbaren Effizienzgewinnen. Der Mittelstand hat operativ dazugelernt, Prozesse werden strukturierter, die Kostensteuerung agiler. Doch Effizienz ohne integrierte Risikosteuerung bleibt fragil. Ein Softwareausfall, der Weggang einer Schlüsselperson oder eine neue Auflage kann die Gewinne in Wochen aufzehren.
4,5 %
der befragten Mandanten
Bei KI dominiert die Pilotphase
Nur 4,5 Prozent der Mandanten setzen KI unternehmensweit und strategisch ein, 71 Prozent sehen im Tagesgeschäft kaum Wirkung. KI scheitert selten an der Technik, sondern an uneinheitlichen Daten, Medienbrüchen und fehlender Prozesslogik. Wer seine Vorprozesse ordnet, schafft die Grundlage für produktive KI.
„Künstliche Intelligenz scheitert in KMUs selten zuerst an der KI selbst. Sie scheitert an inkonsistenten Datenflüssen, Medienbrüchen und fehlender Prozesslogik. Unternehmen, die ihre Vorprozesse ordnen, schaffen die Voraussetzung dafür, dass KI produktiv eingesetzt werden kann.“
80 %
halten Cyber für organisatorisch verankert
aber jeder 4. berichtet von einem Vorfall
Mehr gefühlte als tatsächliche Sicherheit
80 Prozent der Entscheider halten ihre Cybermaßnahmen für organisatorisch verankert, zugleich berichtet jeder Vierte von einem Vorfall. Technische Sicherheit wird mit organisatorischer verwechselt, Rollen, Wiederanlaufpläne und Schulungen fehlen oft. Das BSI geht davon aus, dass rund 80 Prozent aller Cyberangriffe den Mittelstand treffen.
47 %
der befragten Mandanten
Nachfolge, das stille Risiko
47 Prozent der Mandanten haben ihre Nachfolge nicht oder nur in Ansätzen geregelt. Das IfM Bonn rechnet mit rund 186.000 Übergaben bis 2030. Nachfolge ist dabei ein Test auf organisatorische Reife, von der Dokumentation über die Prozessstabilität bis zur Verteilung von Entscheidungsbefugnissen.
„Nachfolge ist nicht nur ein Eigentümer-Thema, sie ist ein Test auf organisatorische Reife. Wo Wissen in einzelnen Personen konzentriert, Prozesse nicht dokumentiert und Zuständigkeiten nicht sauber verteilt sind, steigt auch die tägliche operative Verwundbarkeit.“
Was daraus folgt
Nicht mehr Aktivität.
Mehr Integration.
Das eigentliche Problem ist nicht der Mangel an Aktivität, sondern der Mangel an Integration. Risikomanagement, IT, KI und Nachfolge laufen meist nebeneinander statt miteinander. Wer sie als eine zusammenhängende Führungsaufgabe versteht, verwandelt Gegenwind in Vorsprung.
Genau hier setzt die SMK Group an, mit Beratung, die Absicherung, Risikosteuerung, IT-Sicherheit, KI-Readiness und Übergabefähigkeit an einem Tisch zusammenführt.
Was daraus folgt
194 Stimmen.
Vier Datenebenen.
194 Teilnehmer aus dem Mittelstand,
davon 134 Mandanten und 60 Entscheider.
davon 134 Mandanten und 60 Entscheider.
Branchenschwerpunkte
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herstellendes und produzierendes Gewerbe
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Dienstleistung und Beratung
-
Bau und Ausbau
Ergänzt um externe Quellen von DIHK, KfW, BSI und IfM Bonn sowie eine qualitative Begleitstudie zur generativen KI mit der aithoria GmbH. Herausgeber: SMK Group.
Redaktion: DA Global Kommunikationsberatung.
SMK Risikobarometer 2026
Die vollständige
Studie lesen.
Alle Befunde, Grafiken und die Methodik im Detail, kostenfrei als PDF. Oder direkt ins Gespräch, mit einer gemeinsamen Risikoaufnahme über die vier Themen der Studie, unverbindlich.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zum
Risikobarometer.
Die wichtigsten Antworten zur Studie, kurz und mit Zahlen belegt.
Was ist das SMK Risikobarometer?
Das SMK Risikobarometer ist eine eigene Studie der SMK Group, die jährlich erscheint. Sie zeigt, wo der Mittelstand bei Risikomanagement, Digitalisierung, Cybersicherheit und Nachfolge steht. In der aktuellen Ausgabe nahmen 194 Mandanten und Entscheider teil, ergänzt um Quellen von DIHK, KfW, BSI und IfM Bonn.
Wie viele Mittelständler arbeiten ohne strukturiertes Risikomanagement?
Laut SMK Risikobarometer verfügen 60 Prozent der befragten Mandanten nicht oder nur in Ansätzen über ein strukturiertes Risikomanagement, nur 32 Prozent sehen es als weitgehend etabliert. Risikothemen laufen meist getrennt, ohne zentrales Register und ohne feste Routine. Lücken fallen dann oft erst auf, wenn etwas passiert ist.
Ist Risikomanagement dasselbe wie eine Versicherung?
Nein. Eine Versicherung ist wichtig, zahlt aber erst, wenn der Schaden da ist. Die eigentlichen Risiken entstehen vorher, in Prozessen, IT-Strukturen, personellen Abhängigkeiten und Organisation. Laut SMK Risikobarometer wird Risikomanagement im Mittelstand noch oft mit Versicherung verwechselt.
Nutzt der Mittelstand schon künstliche Intelligenz?
Bisher nur wenig. Laut SMK Risikobarometer setzen 4,5 Prozent der Mandanten KI unternehmensweit und strategisch ein, 71 Prozent sehen im Tagesgeschäft kaum Wirkung. KI scheitert dabei selten an der Technik, sondern an uneinheitlichen Daten, Prozessen und unklaren Zuständigkeiten.
Wie gut ist mein Unternehmen gegen Cyberangriffe geschützt?
Oft schlechter, als es sich anfühlt. Im SMK Risikobarometer halten 80 Prozent der Entscheider ihre Cybermaßnahmen für organisatorisch verankert, trotzdem berichtet jeder Vierte von einem Vorfall. Das BSI geht davon aus, dass rund 80 Prozent aller Cyberangriffe auf Unternehmen den Mittelstand treffen.
Warum fühlen sich Unternehmen sicherer, als sie sind?
Weil technische Sicherheit mit organisatorischer verwechselt wird. Firewalls, Virenschutz und Backups sind da, aber Rollen, Wiederanlaufpläne und Schulungen fehlen oft. Genau dort verläuft laut SMK Risikobarometer die reale Angriffsfläche. Die gefühlte Sicherheit ist höher als die tatsächliche.
Haben Mittelständler ihre Nachfolge geregelt?
Häufig nicht. Laut SMK Risikobarometer haben 47 Prozent der Mandanten ihre Nachfolge nicht oder nur in Ansätzen geregelt. Das IfM Bonn rechnet mit rund 186.000 Übergaben bis 2030. Wer zu spät beginnt, übergibt am Ende unter Zeitdruck, statt geordnet.
Reicht es, effizient zu sein, um krisenfest zu sein?
Nein. 43 Prozent der Mandanten berichten im SMK Risikobarometer von spürbaren Effizienzgewinnen, doch Effizienz ohne Risikosteuerung bleibt fragil. Ein Softwareausfall, der Weggang einer Schlüsselperson oder eine neue Auflage kann die Gewinne in Wochen aufzehren. Krisenfest wird, wer beides verbindet.
Was ist das Kernproblem laut Risikobarometer?
Nicht fehlende Aktivität, sondern fehlende Integration. Unternehmen reagieren, aber punktuell. Risikomanagement, IT, KI und Nachfolge laufen nebeneinander statt zusammen. Wer sie als eine Führungsaufgabe versteht, macht aus Gegenwind einen Vorsprung. Zukunftsfähigkeit ist dann weniger eine Frage der Technik als der Führung.
Was sollte ich als Geschäftsführer jetzt tun?
Die vier Felder zusammen denken, statt einzeln: Risiken systematisch erfassen, KI an realen Prozessen ausrichten, Cybersicherheit organisatorisch verankern und Nachfolge als Strukturfrage angehen. Der erste Schritt ist eine gemeinsame Risikoaufnahme über alle Felder. Die SMK Group bietet dafür ein kostenloses Erstgespräch.
Wer ist die SMK-Group?
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