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Produkt-Absicherung mit der SMK Group

Produkthaftpflichtversicherung:
Ihr strategischer Schutzschild für Produkte & Innovation

Produkthaftpflichtversicherung als strategischer Schutzschild

Für Sie als Unternehmen im produzierenden Gewerbe oder Handel ist klar: Der Erfolg Ihres Unternehmens basiert auf der Qualität und Zuverlässigkeit Ihrer Produkte.

Doch selbst bei höchsten Qualitätsstandards bleibt ein Restrisiko. Ein einziger Konstruktionsfehler, ein unentdeckter Fabrikationsfehler oder ein fehlerhaftes Zulieferteil kann eine Kette von Ereignissen auslösen, deren finanzielle Folgen schnell existenzbedrohend werden.

Die Frage ist nicht, ob ein Fehler passieren kann, sondern wie gut Ihr Unternehmen auf diesen Fall vorbereitet ist. Es geht darum, Ihre Innovationskraft und Ihr Wachstum zu sichern, ohne die Last unkalkulierbarer Haftungsrisiken allein tragen zu müssen – eine Aufgabe, bei der eine strategisch konzipierte Produkthaftpflichtversicherung die entscheidende Rolle spielt.

Als Ihr strategischer Risikopartner auf Augenhöhe analysieren wir diese komplexen Risiken gemeinsam mit Ihnen und sichern Ihr Unternehmen mit Konzepten ab, die weit über den Standard hinausgehen. Vereinbaren Sie jetzt ein unverbindliches Erstgespräch mit unseren Experten.
Die Produkthaftpflichtversicherung

Was ist eine Produkthaftpflichtversicherung?
Das Wichtigste in Kürze

Die Produkthaftpflichtversicherung ist eine spezialisierte Form der Haftpflichtversicherung. Ihre Kernaufgabe ist es, Ihr Unternehmen vor den finanziellen Folgen zu schützen, wenn ein von Ihnen in Verkehr gebrachtes Produkt einen Schaden bei Ihrer Kundschaft oder einem Dritten verursacht.
Dabei leistet sie zweierlei:
  1. Befriedigung berechtigter Ansprüche: Sie übernimmt die Kosten für berechtigte Schadenersatzforderungen bis zur vereinbarten Deckungssumme. Dies schützt Ihre Liquidität und Ihr Firmenvermögen.
  2. Abwehr unberechtigter Ansprüche (Passiver Rechtsschutz): Sie prüft die Haftungsfrage und wehrt unberechtigte oder überzogene Forderungen ab – notfalls auch vor Gericht. Die dabei entstehenden Kosten für anwaltliche Vertretung, Gutachten und Prozesse trägt die Versicherung.

Sie ist damit ein zentrales Instrument im Risikomanagement jedes produktorientierten Unternehmens.

Versicherung im Vergleich

Der entscheidende Unterschied der Versicherung: Betriebs- vs. Produkthaftpflicht

Viele Unternehmer gehen davon aus, dass ihre Betriebshaftpflichtversicherung dieses Risiko bereits abdeckt. Das ist ein gefährlicher Trugschluss. Während die Produkthaftpflicht oft ein Baustein der Betriebshaftpflicht ist, bestehen fundamentale Unterschiede im Schutzumfang.

MerkmalBetriebshaftpflichtversicherungProdukthaftpflichtversicherung
Wann greift sie?
Bei Schäden durch Ihre betriebliche Tätigkeit (z. B. eine mitarbeitende Person beschädigt bei einem Einsatz eine Maschine).

Bei Schäden, die durch ein fehlerhaftes Erzeugnis nach der Auslieferung entstehen.

Fokus
Operatives Risiko am Betriebsort oder während der Dienstleistungserbringung.

Produktrisiko in der „Außenwelt“ nach dem Verkauf.

Typischer Fall
Ein Kunde rutscht in Ihren Geschäftsräumen aus und verletzt sich.
Ein von Ihnen geliefertes Bauteil überhitzt und verursacht einen Brand in der Produktionshalle des Abnehmers.
Wann greift sie?

Betriebshaftpflichtversicherung:
Bei Schäden durch Ihre betriebliche Tätigkeit (z. B. eine mitarbeitende Person beschädigt bei einem Einsatz eine Maschine).

Produkthaftpflichtversicherung:
Bei Schäden, die durch ein fehlerhaftes Erzeugnis nach der Auslieferung entstehen.

Fokus

Betriebshaftpflichtversicherung:
Operatives Risiko am Betriebsort oder während der Dienstleistungserbringung.

Produkthaftpflichtversicherung:
Produktrisiko in der „Außenwelt“ nach dem Verkauf.

Typischer Fall

Betriebshaftpflichtversicherung:
Ein Kunde rutscht in Ihren Geschäftsräumen aus und verletzt sich.

Produkthaftpflichtversicherung:
Ein von Ihnen geliefertes Bauteil überhitzt und verursacht einen Brand in der Produktionshalle des Abnehmers.

Fazit: Die Betriebshaftpflichtversicherung sichert Ihr Handeln ab, die Produkthaftpflicht das Ergebnis Ihrer Arbeit – Ihr Produkt. Für produzierende Unternehmen ist eine passgenaue Produkthaftpflicht daher nicht nur eine Ergänzung, sondern ein essenzieller, eigenständiger Schutz.

Haftungsrisiken erkennen

Wer für sein Produkt haften muss:
Eine existenzielle Frage für Hersteller & Händler

Die gesetzliche Produkthaftung trifft mehr Unternehmen, als viele annehmen. Wenn Sie zu einer der folgenden Gruppen gehören, haften Sie für die Sicherheit Ihrer Produkte und benötigen eine entsprechende Absicherung:

  • Hersteller des Produktes: Sie sind der Urheber des Produkts und stehen in der primären Verantwortung.
  • Quasi-Hersteller: Sie bringen Ihren eigenen Markennamen oder Ihr Logo auf einem Produkt an, das von einem anderen Unternehmen gefertigt wurde. Damit übernehmen Sie die volle Herstellerhaftung.
  • Importeur: Sie führen Produkte von außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) ein. Damit gelten Sie vor dem Gesetz als Hersteller und sind voll haftbar.
  • Händler (Groß- & Einzelhandel): Sie können haftbar gemacht werden, wenn der eigentliche Hersteller nicht ermittelt werden kann oder seinen Sitz außerhalb des EWR hat.
Basis-Schutz

Konventioneller Schutz:
Was eine gute Basis-Deckung leistet

Eine solide Produkthaftpflichtversicherung deckt die drei klassischen Schadenarten ab, die durch fehlerhafte Produkte entstehen können:

Personenschäden
Wenn eine Person durch Ihr Produkt verletzt wird, erkrankt oder im schlimmsten Fall zu Tode kommt (z. B. allergische Reaktion auf ein Lebensmittel, Verletzung durch ein fehlerhaftes Werkzeug).
Sachschäden
Wenn Ihr Produkt eine andere Sache beschädigt oder zerstört (z. B. eine fehlerhafte Dichtung führt zu einem Wasserschaden in einer Industrieanlage).
Daraus folgende Vermögensschäden
Finanzielle Verluste, die als direkte Folge eines Personen- oder Sachschadens entstehen (z. B. der entgangene Gewinn durch eine Betriebsunterbrechung bei Ihrer Kundschaft, weil deren Anlage nach dem Sachschaden stillsteht).
B2B Produkthaftpflicht

Die erweiterte Produkthaftpflicht:
So schützen Sie Ihre gesamte Wertschöpfungskette

Gerade im B2B-Bereich, wo Ihre Produkte oft nur ein kleiner Teil eines großen Ganzen sind, reicht der konventionelle Schutz bei Weitem nicht aus. Hier entstehen die größten Risiken durch sogenannte „reine“ Vermögensschäden, die nicht auf einen vorangegangenen Personen- oder Sachschaden zurückzuführen sind. Genau diese Lücke schließt die erweiterte Produkthaftpflicht.
Praxisbeispiel
Sie sind ein Zulieferbetrieb für den Maschinen- und Anlagenbau und liefern Schrauben. Eine Charge ist aufgrund eines Materialfehlers nicht ausreichend fest. Ihr Abnehmer hat die Schrauben bereits in 50 Maschinen verbaut und fordert Sie auf, die Kosten für den Austausch zu tragen, um eine kostspielige Unterbrechung seiner Produktion (Folgeschaden) zu verhindern.
Produkthaftpflicht  ohne erweiterte Deckung
Ohne erweiterte Deckung
Sie tragen die vollen Kosten für Aus- und Einbau selbst. Der Grund: Eine konventionelle Police greift erst, wenn ein Personen- oder Sachschaden bereits eingetreten ist. Da dies hier (noch) nicht der Fall ist, besteht kein Versicherungsschutz.
Produkthaftpflicht mit erweiterter Deckung
Mit erweiterter Deckung
Hier greift Ihr strategischer Schutz. Die erweiterte Produkthaftpflicht ist exakt für solche Fälle innerhalb der Wertschöpfungskette entwickelt worden. Die Versicherung übernimmt die Kosten für den Austausch und bewahrt Ihr Unternehmen vor einem hohen finanziellen Schaden.
Die erweiterte Produkthaftpflicht versichert genau diese Kosten,
die für Ihr Unternehmen ruinös sein können:
  • Ein- und Ausbaukosten: Die Kosten für die Demontage der fehlerhaften Teile und den Einbau der neuen, mangelfreien Produkte.
  • Schäden durch Verbindung, Vermischung und Verarbeitung: Wenn Ihr fehlerhaftes Produkt (z. B. ein Lack) mit einem anderen Produkt (z. B. Karosserieteile) untrennbar verbunden wurde und das Gesamtprodukt dadurch unbrauchbar wird.
  • Prüf- und Sortierkosten: Die Kosten, um aus einer Lieferung die fehlerhaften Teile herauszufiltern, um einen größeren Schaden zu verhindern.
  • Rückrufkosten: Sie übernimmt die Kosten, die zur Durchführung eines öffentlichen Rückrufs notwendig sind.
Diese Deckungserweiterungen sind für jeden Hersteller und Zulieferer, der Teil einer komplexen Wertschöpfungskette ist, unverzichtbar.
Kosten

Was kostet eine Produkthaftpflichtversicherung?
Eine Frage der Risikostruktur

Die Kosten für eine Produkthaftpflichtversicherung sind so individuell wie Ihr Unternehmen. Einen Pauschalpreis gibt es nicht. Stattdessen basiert die Prämie auf einer genauen Analyse Ihres individuellen Risikos. Die entscheidenden Faktoren sind:
FaktorEinfluss auf die Kosten
Branche und Produktrisiko
Die Herstellung von Kinderspielzeug ist einem anderen Risiko ausgesetzt als die Produktion von unkritischen Metallteilen.
Jahresumsatz
Dient als Indikator für die Menge der in Verkehr gebrachten Produkte.
Gewählte Deckungssumme
Üblich sind Summen zwischen 5 und 20 Mio. Euro, je nach Branche und Abnehmeranforderungen können aber auch deutlich höhere Summen notwendig sein.
Geltungsbereich
Produzieren Sie nur für den deutschen Markt, für die EU oder weltweit?
Selbstbeteiligung
Ihr Eigenanteil im Schadensfall.
Eine sorgfältige Analyse dieser Punkte ist entscheidend, um einen Schutz zu erhalten, der im Ernstfall auch wirklich ausreichend ist.
Produkthaftpflicht USA und Kanada
Internationales Geschäft: Das Risiko USA & Kanada richtig absichern
Wenn Sie Produkte in die USA oder nach Kanada exportieren, betreten Sie eine andere Welt der Haftung. Das dortige Rechtssystem ermöglicht extrem hohe Schadenersatzforderungen („punitive damages“). Standardmäßige Produkthaftpflichtversicherungen schließen dieses Risiko explizit aus. Eine spezielle USA/Kanada-Deckung ist daher zwingend erforderlich, um auf diesen wichtigen Märkten sicher agieren zu können.

Mehr als Standard:
Unsere maßgeschneiderten Versicherungslösungen für Ihre Branche

Der Markt für Versicherungen ist voll von Standardprodukten. Doch Ihr Unternehmen ist kein Standard. Ihre Risiken sind es auch nicht. Eine Police „von der Stange“ wird Ihrer Verantwortung und der Komplexität Ihrer Produkte selten gerecht. Sie ist oft voller Ausschlüsse im Kleingedruckten, die Sie erst im Schadensfall entdecken.

Als strategischer Risikopartner des Mittelstands geht die SMK Group einen anderen Weg. Wir verkaufen keine fertigen Policen – wir entwickeln maßgeschneiderte Versicherungslösungen, die exakt auf die Risikovektoren Ihrer Branche und Ihres Unternehmens zugeschnitten sind.

Unsere Expertise liegt darin, Ihre Prozesse und Produkte zu verstehen, die tatsächlichen Haftungsrisiken zu identifizieren und auf dieser Basis ein Schutzkonzept zu entwickeln, das hält, was es verspricht. Als einer der führenden Versicherungsmakler in Deutschland setzen wir unsere Kompetenz und Verhandlungsstärke gezielt ein, um für Sie exklusive Bedingungswerke zu entwickeln – für einen Versicherungsschutz, der weit über den Marktstandard hinausgeht.

Maßgeschneiderte Produkthaftpflichtversicherung
Verantwortung & Risiko

Produkthaftung ist kein Risiko,
das Sie allein tragen müssen.

Die Verantwortung für Ihre Produkte ist ein zentraler Teil Ihres unternehmerischen Erfolgs. Die Absicherung der damit verbundenen Haftungsrisiken sollte ebenso professionell gehandhabt werden. Eine durchdachte Produkthaftpflichtversicherung ist mehr als nur eine Kostenposition – sie ist eine strategische Investition in die Stabilität und Zukunftsfähigkeit Ihres Unternehmens. Sie gibt Ihnen die Sicherheit, sich voll auf Innovation, Wachstum und Ihr Kerngeschäft konzentrieren zu können.
Ihr Produktrisiko ist einzigartig. Ihr Versicherungsschutz sollte es auch sein. Lassen Sie uns gemeinsam eine fundierte Analyse Ihrer Risikosituation durchführen. Wir zeigen Ihnen, wo die tatsächlichen Gefahren liegen und wie ein Schutzkonzept aussieht, das Sie wirklich ruhig schlafen lässt. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin!

Häufige Fragen: Von Deckungssumme bis Produkthaftungsgesetz

Ist die Produkthaftpflicht eine Pflichtversicherung?
Nein, eine gesetzliche Pflicht wie bei der Kfz-Haftpflicht gibt es nicht. Allerdings ist sie eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Zudem fordern viele Großkunden oder Handelsplattformen (wie Amazon für FBA-Händler ab einem bestimmten Umsatz) den Nachweis einer solchen Versicherung vertraglich.
Was ist der Unterschied zwischen der Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz (ProdHaftG) und § 823 BGB?

Das Produkthaftungsgesetz (ProdHaftG) regelt eine verschuldensunabhängige Gefährdungshaftung. Sie haften als Hersteller allein dafür, dass Sie ein fehlerhaftes Produkt in Verkehr gebracht haben – ob Sie den Fehler kannten oder nicht, spielt keine Rolle. Die Haftung nach § 823 BGB setzt hingegen ein Verschulden voraus (z. B. Verletzung von Konstruktions-, Fabrikations- oder Beobachtungspflichten). Die Versicherung deckt Ansprüche aus beiden Rechtsgrundlagen ab.

Wie hoch sollte die Deckungssumme sein?

Das hängt von Ihrem individuellen Risiko ab. Faktoren sind Ihre Branche, Ihre Kundenstruktur und mögliche „Worst-Case-Szenarien“. Für Zulieferer der Automobil- oder Luftfahrtindustrie sind Deckungssummen von 50 Mio. Euro und mehr keine Seltenheit. Eine professionelle Risikoanalyse ist hier unerlässlich.

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