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Insights

Elementar- und Sturmschutz für Gewerbebetriebe.

Gut versichert geglaubt. Schlecht versichert gewesen.
Elementar- und Sturmschutz

Elementar unterschätzt – und dann allein mit dem Schaden.

Unwetter, Hochwasser, Starkregen – Naturereignisse treffen Unternehmen ohne Vorwarnung. Was viele Betriebe nicht wissen: Sturm und Hagel allein reichen nicht aus. Und wer in der Industrieversicherung die Standardgrenzen nicht kennt, kann im Ernstfall auf einem erheblichen Teil des Schadens sitzenbleiben.

Naturgefahren nehmen zu – das ist keine Ausnahme mehr

Starkregen, der innerhalb von Minuten Kellergeschosse flutet. Hagel, der Dächer und Maschinen im Freien zerstört. Überschwemmungen, die selbst Betriebe weit entfernt von Gewässern treffen – weil das Kanalsystem überläuft oder das Wasser schlicht keinen Abfluss findet. Die Schadenereignisse der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass Naturgefahren kein regionales Randthema mehr sind.

Für Unternehmen bedeutet das: Der Sachschaden ist oft nur der erste Teil des Problems. Was folgt, ist ein Betrieb, der stillsteht – nichts geht mehr. Kunden, die auf Lieferungen warten. Mitarbeiter, die nicht eingesetzt werden können. Und eine Wiederherstellungszeit, die – je nach Schadenausmaß und Betriebsart – Monate dauern kann.

Wer für diesen Fall gut aufgestellt ist, kann sich erholen. Wer es nicht ist, gerät in existenzielle Not.

Elementar und Sturmschutz
Sturm und Hagel sind nicht dasselbe wie Elementarschutz

Das ist die häufigste Verwechslung in der Praxis – und sie hat handfeste Konsequenzen. Sturm und Hagel sind in den meisten Sachversicherungen standardmäßig enthalten. Sie decken ab, was der Wind direkt anrichtet: abgedeckte Dächer, zerbrochene Scheiben, umgestürzte Außenanlagen, durch Hagel zerstörte Maschinen im Freien.

Was Sturm und Hagel nicht abdecken: Wasser, das nicht vom Sturm selbst kommt. Überschwemmungen durch Flusswasser. Starkregen, der nicht abfließen kann. Rückstau aus der Kanalisation, wenn das System überlastet ist. Erdrutsche, Schneedruck, Erdbeben.

Für genau diese Schäden braucht es den Baustein für Erweiterte Naturgefahren – oder kurz: Elementarschutz. Und der muss ausdrücklich vereinbart werden. Er ist kein automatischer Bestandteil einer Sachversicherung.

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Was Elementarschutz abdeckt – und was nicht

Enthalten im Baustein Sturm und Hagel:
Sturm ab Windstärke 8, Hagel in allen Formen.

Nur im Elementarbaustein enthalten:
Überschwemmung durch Flusswasser oder Starkregen · Rückstau aus der Kanalisation · Erdrutsch und Erdfall · Schneedruck und Lawinen · Erdbeben und Vulkanausbruch.

Wer den Elementarbaustein nicht abgesichert hat, hat bei einem Hochwasser- oder Starkregenereignis keinen Versicherungsschutz – auch dann nicht, wenn die Police ansonsten umfangreich ist.

Gewerbe oder Industrie – das ist der entscheidende Unterschied

Nicht jede Sachversicherung funktioniert gleich. Die wesentliche Unterscheidung liegt in der Betriebsgröße – und damit in der Art, wie Höchstleistungen je Schadensfall geregelt sind.

Elementar und Sturmschutz 1
Die 5-Mio.-Grenze – und warum sie für wachsende Betriebe zu eng wird

Die 5-Mio.-EUR-Grenze je Schadensfall ist in der Industrieversicherung der Marktstandard – für Elementarschäden an der Substanz des Betriebs, und ebenso für den Ertragsausfall, der durch einen solchen Schaden entsteht. Sie wurde für ein bestimmtes Betriebsprofil entwickelt und war bei Abschluss vieler Policen ausreichend.

Das Problem: Betriebe wachsen. Neue Hallen werden gebaut. Maschinenparks werden erweitert. Der Umsatz steigt. Aber die Grenze bleibt, wo sie war – bei 5 Mio. EUR. Und der nächste Schadensfall trifft auf den heutigen Betrieb, nicht auf den von vor zehn Jahren.

Rechenbeispiel: Wann die 5-Mio.-Grenze nicht mehr reicht

Ein Produktionsbetrieb erleidet durch ein Starkregenereignis einen Überschwemmungsschaden.
Die größte Halle steht unter Wasser.

Der Schaden:
Sachschaden (Gebäude, Maschinen, Waren): 6,5 Mio. EUR
Ertragsausfall über 8 Monate Stillstand: 5,8 Mio. EUR
Gesamtschaden: 12,3 Mio. EUR

Maximale Leistung bei Standarddeckung 5 Mio. EUR Sachwerte und 5 Mio. EUR
Betriebsunterbrechungsschaden: 10,0 Mio. EUR
Selbst zu tragender Anteil: 2,3 Mio. EUR

Dieser Restbetrag ist kein Ausreißer. Er ist die direkte Folge einer Deckungsgrenze, die nicht an die Betriebsgröße angepasst wurde.

Eine Erhöhung der Grenze von 5 auf 10 Mio. EUR ist gegen einen überschaubaren Prämienzuschlag möglich – und für jeden Betrieb, dessen Schadenrisiko diese Schwelle realistischerweise überschreiten kann, eine Frage der Konsequenz.

Das gilt insbesondere dann, wenn der Betriebsunterbrechungsschutz für mehr als zwölf Monate vereinbart wurde. Wer einen längeren Schutz vereinbart hat, weil ein langer Ausfall realistisch ist, sollte sicherstellen, dass die Deckungsgrenze diese Laufzeit auch tatsächlich abbildet.

Was vollständiger Schutz kostet – und wie günstig das im Verhältnis ist

Die häufigste Reaktion im ersten Gespräch: »Das kostet doch bestimmt viel.« In der Realität ist Elementarschutz einer der günstigsten Bausteine in der Sachversicherung – gemessen an dem, was er absichert.

Elementar- und Sturmschutz

Zur Einordnung: Prämien beziehen sich auf Zürs-Zonen 1-3, nicht auf Zürs-Zone 4 (!).

Vollständiger Elementarschutz für Sachwerte und Ertragsausfall kostet bei einem Betrieb mit 10 Mio. EUR Versicherungswert und 5 Mio. EUR Ertragsausfall-Versicherungssumme typisch ein Bruchteil zum effektiven Risiko (!).

Was wir am Markt sehen
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In der täglichen Beratungspraxis begegnen uns bei der Überprüfung von Sachversicherungen immer wieder dieselben Muster – über Branchen und Betriebsgrößen hinweg.

Sturm und Hagel sind vorhanden, der Elementarbaustein fehlt. Das ist die häufigste Lücke. Nicht weil er bewusst abgelehnt wurde, sondern weil er beim ursprünglichen Abschluss schlicht nicht mitbesprochen wurde.

Versicherungswerte wurden seit Jahren nicht angepasst. Eine Police, die beim Abschluss passte, spiegelt heute oft nicht mehr den tatsächlichen Wert des Betriebs wider. Neue Hallen, neue Maschinen, gestiegene Lagerbestände – der Schaden wächst, die Versicherungssumme nicht.

Die Deckungsgrenze je Schadensfall wurde nie erhöht. Im Industriebereich gilt der 5-Mio.-Standard häufig noch genau so wie beim ersten Vertragsabschluss – auch wenn der Betrieb seitdem erheblich gewachsen ist.

Der Betriebsunterbrechungsschutz gilt für mehr als zwölf Monate, die Deckungsgrenze wurde aber nicht mitangepasst. Wer einen langen Schutz vereinbart hat, weil er einen langen Ausfall für möglich hält, sollte auch die Deckungsgrenze danach ausrichten.

Das Muster dahinter

Die meisten dieser Lücken entstehen nicht durch Fehler – sondern durch Zeit. Policen, die beim Abschluss gut waren, passen nach einigen Jahren möglicherweise nicht mehr zur Realität des Betriebs.

Betriebe wachsen. Werte steigen. Risiken verändern sich. Das Klima wandelt sich. Eine regelmäßige Überprüfung der Sachversicherung ist kein Luxus, sondern Bestandteil vorausschauender Unternehmensführung.

Was SMK für Sie tut – aktive Betreuung, nicht nur Vertragsabschluss

Gerade beim Thema Elementar und Schadengrenze zeigt sich, warum aktive Betreuung entscheidend ist: Die meisten Lücken entstehen nicht beim Abschluss, sondern danach – wenn Betriebe wachsen, Werte steigen und Grenzen nicht mitangepasst werden. SMK-Mandate werden deshalb laufend betreut, nicht nur bei Bedarf.

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Ihre Sachversicherung prüfen lassen – auch wenn Sie heute bereits versichert sind

Dieser Insight soll keine Zweifel an Ihrem bestehenden Versicherungsschutz wecken – sondern die richtigen Fragen anregen. Haben Sie Elementarschutz? Gilt eine Deckungsgrenze je Schadensfall, und wenn ja: passt sie noch zu Ihren heutigen Versicherungswerten? Ist Ihr Betriebsunterbrechungsschutz in der Länge und in der Höhe aufeinander abgestimmt?

SMK prüft Ihre bestehende Sachversicherung auf genau diese Punkte – kostenlos, ohne Kaufverpflichtung und ohne dass ein Wechsel erforderlich ist. Ein zweiter Blick mit frischen Augen kostet nichts. Die Alternative – ein Schadensfall mit einer unerkannten Deckungslücke – deutlich mehr.

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Terminvereinbarung (extern)
Jetzt Ihre Sachversicherung prüfen lassen!

SMK analysiert Elementarschutz, Deckungsgrenzen und Betriebsunterbrechungsschutz Ihrer bestehenden Police – kostenlos und unverbindlich.

Bruno Grbavac

„In der Praxis sehen wir es immer wieder: Die Police ist da, der Elementarbaustein fehlt. Nicht weil jemand bewusst darauf verzichtet hat – sondern weil er beim ersten Abschluss nie mitbesprochen wurde. Genau das ist der Moment, in dem ein Jahres-Review den Unterschied macht.“

Bruno Grbavac, Bereichsleiter Brokerage

FAQ – Häufige Fragen

Hier finden Sie Antworten auf zentrale Themen – kompakt, verständlich und praxisnah. Gerne stehen wir Ihnen auch persönlich für ein Gespräch zur Verfügung.
Ist Elementarschutz in jeder Sachversicherung automatisch enthalten?

Nein. Sturm und Hagel sind in den meisten Sachversicherungen standardmäßig eingeschlossen – Elementarschutz nicht. Überschwemmung, Starkregen, Rückstau, Erdrutsch oder Schneedruck müssen als eigenständiger Baustein ausdrücklich vereinbart werden. Wer das nicht geprüft hat, hat bei einem Hochwasser- oder Starkregenereignis keinen Versicherungsschutz – auch dann nicht, wenn die Police ansonsten umfangreich ist.

Was ist die 5-Mio.-EUR-Grenze und warum ist sie für meinen Betrieb relevant?

In der Industrieversicherung gilt standardmäßig eine Höchstleistung von 5 Mio. EUR je Schadensfall – separat für Sachschäden und separat für den Ertragsausfall. Was darüber hinausgeht, bleibt beim Unternehmen hängen. Das Problem: Diese Grenze wurde beim ersten Abschluss festgelegt – der Betrieb ist seitdem gewachsen, die Grenze nicht. Eine Erhöhung auf 10 Mio. EUR ist gegen einen überschaubaren Zuschlag möglich.

Was kostet vollständiger Elementarschutz in der Praxis?

Weniger als die meisten erwarten. Bei einem Versicherungswert von 10 Mio. EUR liegt der typische Prämiensatz für Elementarschutz auf Sachwerte zwischen 0,3 und 0,56 ‰ – das entspricht 3.000 bis 5.600 EUR pro Jahr. Im Verhältnis zum abgesicherten Risiko ist das einer der günstigsten Bausteine in der Sachversicherung.

Muss ich meine bestehende Sachversicherung kündigen, um Lücken zu schließen?

Nein. In den meisten Fällen lassen sich fehlende Bausteine wie Elementarschutz oder eine angepasste Deckungsgrenze in die bestehende Police einschließen – ohne Wechsel, ohne Neuabschluss. SMK prüft Ihre bestehende Police auf genau diese Punkte: kostenlos und ohne Kaufverpflichtung.

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